Wolle wird saniert

Es hätte schlimmer kommen können…

Heute war ja Wolles großer Tag. Früh um 9 Uhr waren wir schon mit Annette verabredet und machten uns entsprechend zeitig auf den Weg zur Tierarztpraxis.

Pünktlich um 9 Uhr ging es dann auch sofort los. Alles war schon vorbereitet, um Wolle durchzuchecken und Notwendiges zu sanieren. Das übliche Programm stand an, wie wir es nahezu jedes Mal vornehmen lassen müssen, wenn wir einen neuen (alten) Hund aufnehmen: Zähne checken / Ohren checken / Thorax und Abdomen röntgen – und bei unserem Wolle kommt dazu, dass er seit längerer Zeit sein rechtes Vorderbein quasi gar nicht mehr aufsetzt. Dies musste natürlich dringend abgeklärt werden, wo der Grund dafür liegt.

Wolle bei Annette wie immer in besten Händen

Das Fazit von alledem: Einige Zähne mussten dringend raus. Die Ohren waren erfreulicherweise soweit in Ordnung, nur verdreckt und wurden entsprechend nur gereinigt. Beim rechten Vorderbein zeigte sich eine Arthrose am Sprunggelenk und an den Zehen. Schulter und Ellenbogen sehen knochenmäßig gut aus. An der Schulter ist jedoch eine Zubildung zu tasten. Diese werden wir künftig weiter im Auge behalten. Ansonsten geht es dann jetzt bald zu unserer Physiotherapeutin, da Wolle keinerlei Muskulatur mehr am rechten Vorderbein hat. Nun wissen wir, wie es drinnen so aussieht – nun können wir loslegen.

Ansonsten haben wir erstmal nichts Dramatisches gefunden beim wolligen Tier! Sowohl Thorax als auch Abdomen verzichteten diesmal freundlicherweise darauf, uns mit unerwünschten Überraschungen zu beglücken. Die Wirbelsäule sah soweit auch gut aus.

Ja – und unser Wolle, der steht nun mittlerweile schon längst wieder auf seinen eigenen Pfoten, hat ordentlich Hunger und belagert entsprechend Micha in der Küche. Kurzum: Den Oppa-Sanierungs-Termin haben wir einmal mehr erfolgreich hinter uns gebracht. Und unser Wolle wird nun mindestens 100 Jahre alt! Jawohl!  ;-)